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Wünsche an das Christkind

Etwas zu essen, warme Kleidung und Fürsorge

„Die vorweihnachtliche Zeit ist für mich vor allem die Erinnerung an glückliche Kindheitstage, an den Duft von frischem Lebkuchen, den süßlichen Geschmack der gebrannten Mandeln auf dem Christkindlmarkt und die mit jedem Moment steigende Erwartung, dass meine vielen Weihnachtswünsche natürlich auch dieses Jahr wieder erfüllt werden müssen.“ Diese Worte eines Freundes kamen mir in den Sinn, als ich den Bericht von Pater Natanail über die Kinder in der Ukraine las. Ihre Wünsche an das Christkind werden wohl ganz anders ausfallen als jene der Kinder hier in Österreich. Die Mädchen und Buben in der Ukraine wünschen sich wohl einfach etwas zu essen, warme Kleidung, Schulsachen und dann das Wichtigste: dass Mama und Papa für sie da sind.

Weil 35 Mädchen und Buben in Baranivka das, was jedes Kind dieser Erde zum Leben reichlich haben sollte, wirklich nicht bekommen, brauchen sie unsere Zuwendung. Sie leben in täglicher Verwahrlosung und Verzweiflung. Ihnen fehlt es an allem, was sie für ein kindgerechtes und gutes Leben bräuchten. Die Eltern verfallen aufgrund von Perspektivlosigkeit oft dem Alkohol und können sich nicht mehr um ihre Kinder kümmern. Im Umfeld herrscht solch eine Armut, dass auch Verwandte oder Nachbarn sich nicht dieser Kinder annehmen können. Pater Natanail sieht das Leid dieser Kinder und will ihnen mit dem Notwendigsten, das sie zum Leben brauchen, helfen. Er bittet uns um eine Hilfe von 12.600,- Euro für Nahrungsmittel, Kleidung und Schulsachen. Ein besserer Weg kann bereitet werden für diese Mädchen und Buben. Sie hoffen auf Hilfsbereitschaft.

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Hilfe, die ankommt!

Als internationales Hilfswerk unterstützen wir seit über zwei Jahrzehnten Menschen in Not. In jährlich über 100 Projekten in mehr als 80 Ländern leben und arbeiten Franziskanerinnen und Franziskaner arm unter Armen. Ihnen dabei zu helfen unsere Welt ein Stück menschenfreundlicher zu machen, ist unser Anliegen.

Unsere Projektunterstützung richtet sich ganz nach dem Vorbild des heiligen Franziskus. Denn wir sind überzeugt davon, seine Art zu leben ist Antwort auf so viele Fragen unserer Zeit. Wir sind konfrontiert mit großer Ungleichheit, weltweiten Unruhen, Umweltzerstörung, religiösem und politischem Extremismus sowie sozialer Ausgrenzung.

Franziskus holte die Ausgestoßenen heim in die menschliche Gemeinschaft, machte den Menschen Mut, suchte nach Versöhnung und lebte Barmherzigkeit. Er tat dies in aller Bescheidenheit und in großer Demut.

In seiner Nachfolge stehen wir ein für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung und durften über die vergangenen Jahrzehnte einen umfangreichen Erfahrungsschatz als Hilfswerk für die Würde des Menschen sammeln.

Es liegt uns am Herzen, schnell und direkt zu helfen. Das schaffen wir nur mit der großherzigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender. Denn nur gemeinsam können wir weiter Gutes tun und nachhaltig verändern.

Werden auch Sie Teil unseres Freundeskreises und unterstützen Sie uns konkrete Hilfe zu leisten und neue Hoffnung zu schenken!

Spendenkonto:

FRANZ HILF - Franziskaner für Menschen in Not
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien
IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506
BIC: RLNWATWW

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Papst Franziskus empfängt Projektpartner aus Aleppo

FRANZ HILF unterstützt Franziskaner vor Ort


Papst Franziskus und Dr. Emile Katti
Papst Franziskus hat den Chefarzt des Krankenhauses „Al-Rajaa“ in Aleppo, Dr. Emile Katti, zu einem Gespräch empfangen. Dr. Katti konnte von der Situation der Menschen in Aleppo berichten und wurde von Papst Franziskus dazu ermutigt, sein Engagement für die Menschen in der zu großen Teilen zerstörten Stadt fortzusetzen.

Das Krankenhaus „Al-Rajaa“ befindet sich in Trägerschaft der Franziskaner und ist eines der ganz wenigen überhaupt noch funktionstüchtigen Krankenhäuser in Aleppo. Bereits vor dem Krieg hatte das Krankenhaus einen sehr guten Ruf und ist nun zu einem wichtigen Anlaufzentrum für Opfer des Bürgerkrieges geworden


Franziskaner im zerstörten Aleppo
FRANZ HILF unterstützt die Arbeit der Franziskaner vor Ort und hat u.a. Mittel für Lebensmittel und medizinische und elektrische Geräte bereitgestellt.
Immer noch sind zehntausende Menschen in Aleppo eingeschlossen und warten auf ihre Evakuierung. Die Franziskaner sind vor Ort geblieben und tun ihr Möglichstes um zu helfen.

Zur ihrer täglichen Arbeit gehören in Aleppo auch Hausbesuche bei den Familien und die Reparatur der durch Mörsergranaten oder Bomben zerstörten Wohnungen und Häuser. Diese Hilfe ist für die Menschen vor allem psychologisch enorm wichtig und erhält den Glauben und Mut nicht aufzugeben.

Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Die am 18. Juni 2015 im Vatikan veröffentlichte neue Enzyklika von Papst Franziskus stößt auf weltweit verbreitetes Interesse, aber auch auf Kritik. Den einen spricht der Papst aus dem Herzen, indem er die Sorgen um das gemeinsame Haus der Erde aufnimmt, anderen kommt er in die Quere; ihre ökonomische Pläne und ihr Verhalten werden als globaler Schadensfall benannt, wenn nicht umgehend Denken und Handeln auf die Existenz aller Menschen ausgerichtet wird.

Wir verstehen die Enzyklika nicht bloß als Appell in den politischen und ökonomischen sowie ökologischen Schaufenstern, auch nicht nur gerichtet an die globalen Verantwortungsträger. Sie betrifft das Denken und Handeln jedes Menschen – im Blick auf eigenes Verhalten und im Blick auf die fatale Auswirkung gedankenloser Praxis in der täglichen Sorglosigkeit im Verbrauch von Ressourcen jeder Art.

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Franziskaner Österreich und Südtirol