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FRANZ HILF wünscht ein gesegnetes Osterfest


Kathedrale Notre-Dame in Paris
Noch vor einem Jahr betrachtete ich zu Notre Dame in Paris die wunderschönen gotischen Reliefs zum Leben Jesu. Vor wenigen Tagen wurde das Gotteshaus durch einen schrecklichen Brand verwüstet. Die Fotos und Videos des brennenden Monuments haben betroffen gemacht. Ob die mittelalterlichen geschnitzten Szenen das Ereignis überstanden haben, ist mir nicht bekannt.

Vielleicht dürfen wir aber gerade jetzt in den Kar- und Ostertagen in der Brandstätte von Notre Dame auch ein tieferes Sinnbild erkennen: dass der Sohn Gottes im wahrsten Sinne des Wortes auch heute noch an den Brennpunkten des menschlichen Lebens mit dabei ist. Die rauchenden Ruinen der Kathedrale, in der seit Jahrhunderten täglich die Gegenwart des Herrn gefeiert wurde, lenkt unseren Blick nämlich unvermittelt auch auf die schmerzliche Begrenztheit allen menschlichen Schaffens und auf alles menschliche Leid weltweit.

Gebäude können rekonstruiert und renoviert werden, die Armen -so Jesus im Evangelium- werdet ihr hingegen immer bei euch haben. Durch unser Hilfswerk versuchen wir gemeinsam mit Ihnen möglichst vielen Menschen in den konkreten Ruinen ihres persönlichen Lebens nahe zu sein, zu helfen und aufzurichten und so das Glaubensgeheimnis von Ostern im jetzt und heute handfest erfahrbar zu machen.

Manchmal haben wir selber den Glauben an die Kraft des Lebens verloren und sind wegen der Weltsituation mutlos geworden. Tröstlich also, dass selbst ein Apostel Thomas Nachhilfe vom Auferstandenen benötigte, um zu begreifen: das Lebens ist stärker als der Tod - Halleluja!

Verbunden mit einem herzlichen Dank für alle Unterstützung wünsche ich Ihnen ein frohes Osterfest!

Ihr
P. Oliver Ruggenthaler ofm

FRANZ HILF -
Franziskaner für Menschen in Not

Benefizkonzert 2019

zugunsten von traumatisierten Kindern in Vares/Zentralbosnien


Foto©Irina Gavrich
Der künstlerischen Leiterin des Konzerts, Mechthild Bartolomey ist es wieder gelungen, hochkarätige Künstler zu begeistern, um im bewährten Rahmen des Benefizkonzerts Franz Hilf! unser franziskanisches Projekt in Vares/Zentralbosnien zu unterstützen.

In der Wiener Franziskanerkirche, liest Ursula Strauss am 11. April 2019 Texte zur Nächstenliebe; der Wiener Kammerchor unter Michael Grohotolsky spielt Werke von Anton Bruckner, Edward Elgar und anderen, passend zur Fasten- und Passionszeit.

Für den Jahresbetrieb des Kinderheims der Franziskanerinnen für traumatisierte Kinder in Vares werden € 65.000.- benötigt, die mithilfe von Eintrittsgeldern, privaten Spenden und Unterstützung durch Unternehmen eingenommen werden sollen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Informationen zum Programm finden Sie hier

Helfen. Gestalten. Zukunft schenken.

Neben den spottenden Soldaten, den sich vergewissernden Gelehrten, den Anhängern und Vorbeiziehenden sind es die Frauen, die auf dem Hügel von Golgatha am Kreuze stehen und sehen, wie Jesus von Nazareth langsam stirbt. Sie stehen da in ihrem Schmerz und ertragen, was ihre Herzen zerreißt. Als einziger seiner Jünger ist Johannes dabei. All jene Menschen, die Jesus nahe standen und ihn über die Zeit seines irdischen Wirkens kennen und lieben gelernt haben, zerbrechen an dem, was vor ihren Augen geschieht.

In solchen Momenten des Leids und der Trauer kann Liebgewonnenes und Vertrautes plötzlich fremd erscheinen. Der Mensch wird auf sich selbst zurückgeworfen, er sieht sich dann oft nur mehr gekrümmt im eigenen Schatten. Diese Erfahrung machten die Begleiter Jesu nach der Passion und nach dem Schock der Kreuzigung. Er, dem sie ihr Vertrauen schenkten, für den sie ihr Leben völlig auf den Kopf stellten, liegt im Grab, wie jeder Sterbliche.

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Hilfe, die ankommt!

Als internationales Hilfswerk unterstützen wir seit über zwei Jahrzehnten Menschen in Not. In jährlich über 100 Projekten in mehr als 80 Ländern leben und arbeiten Franziskanerinnen und Franziskaner arm unter Armen. Ihnen dabei zu helfen unsere Welt ein Stück menschenfreundlicher zu machen, ist unser Anliegen.

Unsere Projektunterstützung richtet sich ganz nach dem Vorbild des heiligen Franziskus. Denn wir sind überzeugt davon, seine Art zu leben ist Antwort auf so viele Fragen unserer Zeit. Wir sind konfrontiert mit großer Ungleichheit, weltweiten Unruhen, Umweltzerstörung, religiösem und politischem Extremismus sowie sozialer Ausgrenzung.

Franziskus holte die Ausgestoßenen heim in die menschliche Gemeinschaft, machte den Menschen Mut, suchte nach Versöhnung und lebte Barmherzigkeit. Er tat dies in aller Bescheidenheit und in großer Demut.

In seiner Nachfolge stehen wir ein für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung und durften über die vergangenen Jahrzehnte einen umfangreichen Erfahrungsschatz als Hilfswerk für die Würde des Menschen sammeln.

Es liegt uns am Herzen, schnell und direkt zu helfen. Das schaffen wir nur mit der großherzigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender. Denn nur gemeinsam können wir weiter Gutes tun und nachhaltig verändern.

Werden auch Sie Teil unseres Freundeskreises und unterstützen Sie uns konkrete Hilfe zu leisten und neue Hoffnung zu schenken!

Spendenkonto:

FRANZ HILF - Franziskaner für Menschen in Not
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien
IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506
BIC: RLNWATWW

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Papst Franziskus empfängt Projektpartner aus Aleppo

FRANZ HILF unterstützt Franziskaner vor Ort


Papst Franziskus und Dr. Emile Katti
Papst Franziskus hat den Chefarzt des Krankenhauses „Al-Rajaa“ in Aleppo, Dr. Emile Katti, zu einem Gespräch empfangen. Dr. Katti konnte von der Situation der Menschen in Aleppo berichten und wurde von Papst Franziskus dazu ermutigt, sein Engagement für die Menschen in der zu großen Teilen zerstörten Stadt fortzusetzen.

Das Krankenhaus „Al-Rajaa“ befindet sich in Trägerschaft der Franziskaner und ist eines der ganz wenigen überhaupt noch funktionstüchtigen Krankenhäuser in Aleppo. Bereits vor dem Krieg hatte das Krankenhaus einen sehr guten Ruf und ist nun zu einem wichtigen Anlaufzentrum für Opfer des Bürgerkrieges geworden


Franziskaner im zerstörten Aleppo
FRANZ HILF unterstützt die Arbeit der Franziskaner vor Ort und hat u.a. Mittel für Lebensmittel und medizinische und elektrische Geräte bereitgestellt.
Immer noch sind zehntausende Menschen in Aleppo eingeschlossen und warten auf ihre Evakuierung. Die Franziskaner sind vor Ort geblieben und tun ihr Möglichstes um zu helfen.

Zur ihrer täglichen Arbeit gehören in Aleppo auch Hausbesuche bei den Familien und die Reparatur der durch Mörsergranaten oder Bomben zerstörten Wohnungen und Häuser. Diese Hilfe ist für die Menschen vor allem psychologisch enorm wichtig und erhält den Glauben und Mut nicht aufzugeben.

Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Die am 18. Juni 2015 im Vatikan veröffentlichte neue Enzyklika von Papst Franziskus stößt auf weltweit verbreitetes Interesse, aber auch auf Kritik. Den einen spricht der Papst aus dem Herzen, indem er die Sorgen um das gemeinsame Haus der Erde aufnimmt, anderen kommt er in die Quere; ihre ökonomische Pläne und ihr Verhalten werden als globaler Schadensfall benannt, wenn nicht umgehend Denken und Handeln auf die Existenz aller Menschen ausgerichtet wird.

Wir verstehen die Enzyklika nicht bloß als Appell in den politischen und ökonomischen sowie ökologischen Schaufenstern, auch nicht nur gerichtet an die globalen Verantwortungsträger. Sie betrifft das Denken und Handeln jedes Menschen – im Blick auf eigenes Verhalten und im Blick auf die fatale Auswirkung gedankenloser Praxis in der täglichen Sorglosigkeit im Verbrauch von Ressourcen jeder Art.

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Franziskaner Österreich und Südtirol