Franzhilf

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„Franziskus arm und gering auf Erden geht reich in den Himmel ein.“

Liebe Freunde und Wohltäter,

dieser schlichte Vers aus der Liturgie des hl. Franziskus bringt ein außergewöhnliches Leben auf den Punkt. Der kleine Arme aus Assisi verzichtete freiwillig auf Ansehen und Eigentum, um den Geringen, den Verachteten und Gemiedenen ganz nahe sein zu können. Franziskus wusste sich eingebettet in die größere Wirklichkeit der Schöpfung. Ihr schenkte er liebende Aufmerksamkeit und demütige Achtung. Ein ganz anderer Reichtum wurde ihm dadurch zuteil, nämlich die befreiende Gewissheit des Geliebt-Seins durch den Schöpfer, der sich selber in der Menschwerdung ganz klein gemacht hat. Als Mitliebender des Herrn Jesus Christus konnte Franziskus seine Zeit ein Stück weit verändern und heilen und erhellen.

Wo immer wir aufmerksam und achtsam die Welt unserer Tage in den Blick nehmen und gerade den Armen und Geringen Nähe schenken durch anteilnehmende Zuwendung, wird der kleine Arme aus Assisi neu erfahrbar. In diesem Sinne möchte ich am Festtag des hl. Franziskus ein herzliches Vergelt´s Gott sagen für Ihr Gebet und alle Gaben für Menschen in Not!

Mit dem franziskanischen Segenswunsch

Pax et bonum – Friede und Gutes!

Ihr
P. Oliver Ruggenthaler ofm

FRANZ HILF -
Franziskaner für Menschen in Not

Franziskanerinnen und Franziskaner helfen an vielen Orten weltweit

Am 04. Oktober feiern wir das Fest des heiligen Franz von Assisi. Angerührt von der Größe des Schöpfers, der sich in der Menschwerdung, ganz klein, zerbrechlich und arm gemacht hat, erfuhr der reiche Kaufmannssohn und Lebemann Franziskus eine völlige Wandlung seiner Wertvorstellungen. Reichtum und Macht gaben Franziskus gaben keine Perspektive. Er stellte sein Leben in den Dienst der Armen und Ausgegrenzten – einfach, authentisch und den Menschen zugewandt.

Nach seinem Vorbild helfen Franziskanerinnen und Franziskaner an vielen Orten weltweit, wo die Not am größten ist, wo Mensch und Natur Schutz, wo Ressourcen Sorgfalt brauchen. Denn franziskanisch zu leben bedeutet aufmerksam zu bleiben für unsere Mitmenschen, für unsere Umwelt, für unsere Beziehung zu Gott und allen Geschöpfen. Gerade in unserer modernen, schnelllebigen und individualisierten Welt ist dies eben kein Ansatz vergangener Zeit, sondern heute aktueller denn je.

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Hilfe, die ankommt!

Als internationales Hilfswerk unterstützen wir seit über zwei Jahrzehnten Menschen in Not. In jährlich über 100 Projekten in mehr als 80 Ländern leben und arbeiten Franziskanerinnen und Franziskaner arm unter Armen. Ihnen dabei zu helfen unsere Welt ein Stück menschenfreundlicher zu machen, ist unser Anliegen.

Unsere Projektunterstützung richtet sich ganz nach dem Vorbild des heiligen Franziskus. Denn wir sind überzeugt davon, seine Art zu leben ist Antwort auf so viele Fragen unserer Zeit. Wir sind konfrontiert mit großer Ungleichheit, weltweiten Unruhen, Umweltzerstörung, religiösem und politischem Extremismus sowie sozialer Ausgrenzung.

Franziskus holte die Ausgestoßenen heim in die menschliche Gemeinschaft, machte den Menschen Mut, suchte nach Versöhnung und lebte Barmherzigkeit. Er tat dies in aller Bescheidenheit und in großer Demut.

In seiner Nachfolge stehen wir ein für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung und durften über die vergangenen Jahrzehnte einen umfangreichen Erfahrungsschatz als Hilfswerk für die Würde des Menschen sammeln.

Es liegt uns am Herzen, schnell und direkt zu helfen. Das schaffen wir nur mit der großherzigen Unterstützung unserer Spenderinnen und Spender. Denn nur gemeinsam können wir weiter Gutes tun und nachhaltig verändern.

Werden auch Sie Teil unseres Freundeskreises und unterstützen Sie uns konkrete Hilfe zu leisten und neue Hoffnung zu schenken!

Spendenkonto:

FRANZ HILF - Franziskaner für Menschen in Not
Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien
IBAN: AT91 3200 0000 1012 6506
BIC: RLNWATWW

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Papst Franziskus empfängt Projektpartner aus Aleppo

FRANZ HILF unterstützt Franziskaner vor Ort


Papst Franziskus und Dr. Emile Katti
Papst Franziskus hat den Chefarzt des Krankenhauses „Al-Rajaa“ in Aleppo, Dr. Emile Katti, zu einem Gespräch empfangen. Dr. Katti konnte von der Situation der Menschen in Aleppo berichten und wurde von Papst Franziskus dazu ermutigt, sein Engagement für die Menschen in der zu großen Teilen zerstörten Stadt fortzusetzen.

Das Krankenhaus „Al-Rajaa“ befindet sich in Trägerschaft der Franziskaner und ist eines der ganz wenigen überhaupt noch funktionstüchtigen Krankenhäuser in Aleppo. Bereits vor dem Krieg hatte das Krankenhaus einen sehr guten Ruf und ist nun zu einem wichtigen Anlaufzentrum für Opfer des Bürgerkrieges geworden


Franziskaner im zerstörten Aleppo
FRANZ HILF unterstützt die Arbeit der Franziskaner vor Ort und hat u.a. Mittel für Lebensmittel und medizinische und elektrische Geräte bereitgestellt.
Immer noch sind zehntausende Menschen in Aleppo eingeschlossen und warten auf ihre Evakuierung. Die Franziskaner sind vor Ort geblieben und tun ihr Möglichstes um zu helfen.

Zur ihrer täglichen Arbeit gehören in Aleppo auch Hausbesuche bei den Familien und die Reparatur der durch Mörsergranaten oder Bomben zerstörten Wohnungen und Häuser. Diese Hilfe ist für die Menschen vor allem psychologisch enorm wichtig und erhält den Glauben und Mut nicht aufzugeben.

Papst Franziskus: Enzyklika „Laudato si“

Die am 18. Juni 2015 im Vatikan veröffentlichte neue Enzyklika von Papst Franziskus stößt auf weltweit verbreitetes Interesse, aber auch auf Kritik. Den einen spricht der Papst aus dem Herzen, indem er die Sorgen um das gemeinsame Haus der Erde aufnimmt, anderen kommt er in die Quere; ihre ökonomische Pläne und ihr Verhalten werden als globaler Schadensfall benannt, wenn nicht umgehend Denken und Handeln auf die Existenz aller Menschen ausgerichtet wird.

Wir verstehen die Enzyklika nicht bloß als Appell in den politischen und ökonomischen sowie ökologischen Schaufenstern, auch nicht nur gerichtet an die globalen Verantwortungsträger. Sie betrifft das Denken und Handeln jedes Menschen – im Blick auf eigenes Verhalten und im Blick auf die fatale Auswirkung gedankenloser Praxis in der täglichen Sorglosigkeit im Verbrauch von Ressourcen jeder Art.

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Franziskaner Österreich und Südtirol